Donnerstag, 28. Juli 2011

Familienwerbung // Family Advertisement




Es gibt mal wieder etwas anzukündigen. Wer in Dresden oder in der näheren Umgebung weilt, sollte einen Besuch der ostrale´011 wagen.
Die ostrale ist eine seit fünf Jahren in jedem Sommer stattfindende internationale Kunstausstellung auf dem Areal des Ostrageheges. Um 1900 wurde dort ein großes, für die Zeit sehr modernes Schlachthaus errichtet. Das Gelände wird heute schon lang nicht mehr als solches genutzt und gehört heute zur Messe Dresden. Seit 2007 findet hier die ostrale statt. Von einem einstmals lokal initiierten, beachtenswerten Projekt hat sich diese Kunstausstellung in den letzten fünf Jahren zu einer festen Institution entwickelt. Das Anliegen der ostrale ist es, mit sorgfältig ausgewählten nationalen und internationalen zeitgenössischen Künstlern verschiedenster Couleur, Kunst als festen Bestandteil des urbanen Lebens zu installieren, auszubauen und gerade in Dresden der Stadt der Alten Meister ein ausgleichendes Gegengewicht zu schaffen.
In 2009 begannen die Planungen für die Arbeit "ichwillnachvenedig". Ursprünglich sollte diese bereits damals entstehen, scheiterte jedoch an verschiedenen Gründen. Während der Entstehungsphase der Arbeiten in 2009 reifte der Wunsch an diesem Projekt weiter zu arbeiten und dafür zu kämpfen, es umsetzen zu können. In 2011 nach langem Hin und Her, einem Zerren bezüglich der Wand, Material, Umsetzung, kann es endlich losgehen. Durch die unermüdliche Arbeit von Andrea Hilger, welche die Leitung der ostrale innehat, der Offenheit gegenüber eines solchen Projektes durch die Betreiber des Frigolanda Kühlhauses Dresden, UKA und HAUKE, welche die Hebebühne stellen und Montana, die die Farbe liefern, ist nun endlich der Startschuss gefallen.
In einem Zeitraum von 2011 bis 2013 wird die Aussenfassade des Kühlhauses mit einem Wandbild durch den Künstler Thomas Prochnow gestaltet. "ichwillnachvenedig" wird getragen von reduzierter geometrischer Formensprache und besteht aus gleichseitigen Dreiecken. Durch die signalgebende Farbigkeit, die Wiederholung, das dadurch entstehende Muster und die Beschaffenheit der Wand entsteht ein in den Bann ziehendes großes Wandgemälde. Wer mehr sehen will, muss hingehen. Es lohnt sich, nicht zuletzt, weil weitere interessante Arbeiten verschiedenster Künstler bis zum 04.09.2011 auf den Besucher warten.

"ichwillnachvenedig"

Sonntag, 17. Juli 2011

Melt 2011 und endlich zurück // Melt 2011 and finally back here


I think I´ll write tomorrow something about the great MELT2011. I have to sleep now***